Der Künstler bezeichnet seine Arbeitsweise als “Fotodigitalen Eklektizismus”.

Er lässt sich von gegebenen Werken inspirieren, verändert sie und deutet ihren Inhalt neu mittels modernster Technik.

Die Aussagekraft, Bildhaftigkeit und Formgebung des zugrunde liegenden Materials bekommt auf diese Weise eine andere Wendung.

“Der kreative Akt ist Neu- und Nachschöpfung zugleich”.

 

Dieser Technik sind keine Grenzen gesetzt, ihr Bogen reicht von der Antike bis zur Gegenwart. Der Künstler wählt aus, empfängt aus dem Geschaffenen Anregungen und präsentiert seine Sichtweise, die eine Neuinterpretation der Farbkombination, Formenvielfalt, des Zu- und Gegeneinanders der Eindrücke notwendig macht.

 

Dabei werden Gegenstände und Wesen, oft nur flüchtige Impressionen lebendig und stehen in einem neuen Zusammenhang. Das Ergebnis ist mehrdeutig, die Aussagekraft ungebrochen und oft erweitert, obgleich der Betrachter den zugrunde liegenden Ursprung ahnt.
Dass dem Künstler Errungenschaften hochgestochener Technik wie Digitalfotographie und Computer zur Verfügung stehen, ist für das entstehende Werk kein Nachteil.
Es lebt, wirkt und beeindruckt. 

Auf diese Weise entstehen Kunstwerke, die den Menschen gleichsam auf Umwegen zeitgemäße Ausdrucksformen bieten, ohne klischeehaft zu wirken.

 

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Interview Metka:  J. Hickelsberger “Was bedeutet Eklektizismus